Entwicklung einer Fabrikstruktur

In der Aufsetzung der Fabrikstruktur werden ausgehend von der Zielsituation alle überliegenden Prozesse, Strukturen und Systeme festgelegt. Grundsätzlich wird damit begonnen die Aufbau- und Ablauforganisation zu planen. Dabei könnten unterschiedliche Varianten entstehen, in der nur der Aufbau und der Ablauf ohne weitere Restriktionen diskutiert wird.

Die Fabrik auf einer Seite Papier

Durch das Erstellen unterschiedlicher Varianten einer Fabrikstruktur wird die Transparenz aller Möglichkeiten hergestellt – es entsteht ein knapper Überblick über den künftigen Aufbau der Fabrik. Somit sind in der entsprechenden Fabrikstruktur alle Vor- und Nachteile sichtbar. Dies ermöglicht die Auswahl der optimalen Fabrikstruktur.

Fabrikstruktur

Die unterschiedlichen Varianten werden in einem Fabrikstruktur-Workshop erarbeitet. Die Ausgangsbasis wird durch eine optimale Fabrik dargestellt, in der keine Einschränkungen vorhanden sind. Im Anschluss werden u.a. Themen wie die Gestaltung des Fertigungsbereiches besprochen. Dieser kann z.B. als Werkstatt, Fertigungsinsel oder Baustellenfertigung organisiert werden.

  • Werkbankprinzip

    Funktionsprinzip

    Beim Funktionsprinzip werden die Arbeitsplätze und Maschinen der Produktion nach ihrer Tätigkeit in einzelne Werkstätten zusammengefasst. Dieses Fertigungsprinzip wird auch als Verrichtungsprinzip bezeichnet. Dort erfolgt die Anordnung der Arbeitsplätze nicht nach einem festen Ablauf. Zu den Beispielen zählen die Dreherei und die Bohrerei.

  • Fließprinzip

    Fließprinzip

    Beim Fließprinzip werden die einzelnen Aggregate entlang des Produktionsprozess aufgestellt. Eine zeitliche Bestimmung der Teilarbeitsgänge ist nicht vorhanden. Die Linienfertigung weist eine fertigungstechnische Elastizität auf. Dadurch lassen sich fehlerhafte Produkte aus dem Fertigungsfluß entnehmen, ohne dass dieser gestört wird. 

  • Inselprinzip

    Inselprinzip

    Die Fertigungsinsel beschreibt die Zusammenfassung von Tätigkeiten und Ressourcen zur Herstellung einzelner Komponenten oder Produkte in Gruppen oder sogenannten Inseln. Durch dieses Fertigungsverfahren können bestimmte Produktionsbestandteile eigenständig produziert werden. Zu den Beispielen zählt die Fertigungsinsel und die Montageinsel.

  • Baustellenprinzip

    Baustellenprinzip

    Bei der Baustellenfertigung handelt es sich um ein ortsgebundenes Arbeitssystem. Die Arbeitskräfte und und Produktionsmittel werden zum Arbeitsgegenstand (Baustelle) gebracht. Die Betriebsmittel sind nicht ortsgebunden, sondern werden entsprechend den Vorgängen an den Ort der Leistungserstellung befördert. Zu den Beispielen zählen die Schiffswert und der Großlagenbau.

  • Werkbankprizip

    Werkbankprinzip

    Beim Werkbankprinzip wird die räumliche Zusammenfassung von Fertigungsmitteln am Arbeitsplatz angestrebt.

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